das Team

Joachim van Veen (Hundetrainer & Sachverständiger LHundG NRW)

Mein heutiges Hundetrainer-Dasein hat seine Wurzeln in der Hundezucht und Hundepension meiner Eltern, ihrer großen Leidenschaft.

Nach meiner Schulzeit begann ich 1989 eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel. Es folgten 8 Jahre Bundeswehr. Während meiner Bundeswehrzeit ergriff ich die mir gebotene Möglichkeit, mich im Bereich der EDV weiterzubilden. In diesem Bereich bin ich bis zum heutigen Tag hauptberuflich tätig.

Mit meinem ersten Hund 1985 begann meine Ära als Hundebesitzer, unterbrochen von einer beruflich bedingten Pause von etwa 4 Jahren.  Über die Jahre hinweg führte mich mein Weg neben dem Beruf immer wieder zurück zum Hundetraining. So erzog ich meine Hunde und unterstützte Freunde und Bekannte im Alltag mit ihren Hunden. Insbesondere interessieren mich bis heute Hunde mit Auffälligkeiten in den Bereichen des Angst- und/oder Aggressionsverhaltens.

Motiviert durch meine langjährige Arbeit und Fortbildungen im Bereich der Hundeerziehung und der Kommunikation mit Hunden und insbesondere ihren Menschen, gründete ich 2014 meine Hundeschule. Ein zweites berufliches Standbein, das für mich weitaus mehr Berufung als Beruf ist. Daher erfolgte im Jahr 2015 ergänzend die Anerkennung zum Sachverständigen nach dem Landeshundegesetz NRW.

Annika van Veen (Hundetrainerin)

Hund und Mensch – Mensch und Hund: ein Thema, was sich durch mein Leben zieht, privat und beruflich. Einfach an jeder Ecke, in die man schaut.

Der Weg mit dem Hund in der Arbeit findet seine Entstehung schon früh in einer familiären „Disposition“ - meine Mutter ist bereits seit ca. 22 Jahren als Hundetrainerin und Verhaltensberaterin tätig und war damit eine der Kolleginnen, die diesen Beruf in Deutschland salonfähig gemacht haben. So kam es, dass ich bereits mit etwa 12 Jahren clickernd unserer Mischlingshündin „Peng!“ und mancherlei anderen Quatsch beibrachte.

Der erste Weg auf den ein Hund mich begleitete war nicht das Hundetraining. Sation 1 war die Tiergestützte Therapie.

Ich bin seit 10 Jahren Dipl. Rehabilitationspädagogin und übe meinen Hauptberuf in einer logopädischen Praxis in Dinslaken aus. Kontakte vom Kleinkind bis zum Senior, von leichten, lustigen Gesprächen mit viel Lachen, bis hin zu ernsten, schwierigen Beratungsgesprächen - meinen Alltag erfüllen Menschen mit allen Facetten. Der Hund fehlt hier natürlich nicht: Mich begleitet mein Therapiebegleithund „Oskar“ bereits seit fast 7 Jahren in meiner Arbeit im Seniorenheim, in Hausbesuchen, mit Kindern in der Praxis, in Familienzentren und weiteren Einrichtungen.

Im Nebenberuf habe ich vor allem durch die Tiergestützte Therapie und die Liebe zum Hundetraining gefunden. Mit meiner Mutter bilde ich als t.t.m. - therapie.tier.mensch. auf der Jugendfarm in Essen und in Baden-Württemberg Halter mit ihren Hunden zu Mensch-Hund-Teams in Tiergestützten Interventionen aus. Zeitgleich lernte ich Achim auf der Gründung unseres Berufsverbandes für Hundetrainer/innen kennen und so ergab eins das andere: die Ausbildung zur Hundetrainerin war die logische Konsequenz und wurde in die Tat umgesetzt. Mitte 2017 erfolgte der Abschluss der Ausbildung zum Familienhundetrainer, Ende 2018/Anfang 2019 wird die Prüfung zum Verhaltensberater absolviert.

Mein Ziel ist es, mich immer individuell auf Menschen und Hunde einzustellen und ihnen gerecht zu werden, einen Bauchladen an Ideen und Möglichkeiten mitzubringen und kein Gießkannenprinzip über den Kunden auszuschütten - das Konzept oder die Methode A-F passen nämlich vielleicht nicht zu Team G-Z. Den Menschen kennenlernen, den Hund lesen und damit die Beziehung zu verstehen, die sie mitbringen, bilden den Schlüssel, um Mensch und Hund anzuleiten für ein gelungenes Training und eine nachhaltige Erziehung. Hundetraining ist so individuell, wie die Hunde und ihre Menschen, die zu uns kommen.

Menschen, Hunde, Beruf, Berufung, Beratung, Herausforderungen und Lösungen wohin das Auge blickt und unterm Strich? Es macht Spaß, es macht auch mal Kopfzerbrechen, es ist mal schweinekalt draußen, es ist herrlich in der Natur zu sein, es gibt immer viel zu lernen, es gibt neue Herausforderungen und es gibt vertraute Handlungsabläufe. Was will ich mehr?!

Nadine Tabakov (Hundetrainerin in Ausbildung)

Auf den Hund gekommen bin ich schon als Kind und habe jahrelang von einem Eigenen geträumt.

Vor drei Jahren hatte ich dann die Möglichkeiten und gab einem Jungspund aus dem Tierschutz ein Zuhause. Geahnt habe ich nicht, was das alles auslösen könnte. Aber ich bin sehr dankbar dafür. Denn aufgrund seiner Vorgeschichte, einer Trainingsmethode, die nicht zu uns passte und deutlichen Verhaltensauffälligkeiten meines Schützlings, bin ich immer tiefer in die Hunderziehung und damit mein Hobby eingestiegen.

Seit 2016 bin ich Teil des 4Pfoten-Teams. Erst als Kundin, jetzt in der Ausbildung zur Trainerin. Im März 2018 besuchte ich mein erstes Fachseminar zum Thema „innerartliche Sozialaggression“ bei Thomas und Ina Baummann. Viele weitere sollen folgen.

Ich lerne mit Menschen und Hunden jeden Tag aufs Neue. Hauptberuflich leite ich eine Filiale und trainieren deutschlandweit Mitarbeiter in verschiedenen Themenbereichen. Beides ergänzt sich wunderbar und hat gleichzeitig viele ungeahnte Parallelen.

Ich freue mich auf unseren gemeinsamen Weg.